3 Tage und zwei Nächte bei einer griechischen Familie Zuhause war auch eine schöne Erfahrung. Zwar versteh ich nix, irgendwie bin ich aber trotzdem dabei. Ehe man sich verschaut man beim griechischen Festival in der Stadt, dann beim langen Abendessen, wird den Griechen noch ohne zu zahlen in ein Gästekonzert geschleppt und fährt zum Abschluss in die heißen Quellen von Loutraki.

Der nächste Tag beginnt so griechisch wie der vorige aufgehört hat. Um halb 11 gibt’s Frühstück von der Mama, Käsebrötchen und griechischen Kaffee, dann fährt in die nächste Stadt um 2 Stunden Kaffee frappe zu trinken. Wie im Film kommt ständig wer daher, der irgendwie wen kennt, und es wird schon wieder geplappert. Ich versteh zwar wieder nix, witzig ist es aber trotzdem. Manchmal kommt ihnen auch ein englischer Satz aus 😉 Dann ruft die griechische Mutter an, irgendwie braucht gerade irgendwer was von irgendwo, wir müssen schnell dahin. Ok, da wartet ein Mann, der will mitkommen, wir fahren zurück nach Hause und es wird was diskutiert. Ich kenn mich zwar nicht aus, aber ich erfahre, die Familie auch nicht. Der Mann will irgendwas von irgendwem, weiß aber nicht wer das ist und die Telefonnummer stimmt nicht. Nach einem Kaffee (also einer Stunde) ist alles geklärt, gemeinsam hat man irgendwie den richtigen gefunden und alle können weitertun. Bzw ist gerade das Mittagessen fertig. Danach auf die Felder schauen. Und weil schon in der Nähe ist, werde ich zur Oma mitgeschleppt. Das heißt zur Oma und zum Onkel, zur Tante, dann kommt noch die andere Tante, die Schwester Oma, der andere Onkel, 5 Cousinen und eine Bekannte dazu. Jetzt kennt mich die ganze Familie, ich kann mich zwar nicht verständigen, angeboten wird mir aber alles, nachdem ich nicht weiß, wie ich freundlich nein sagen kann, kriege ich einfach alles. 😉

Gut, irgendwann wieder Zuhause angekommen tauchen dort zwei Freunde vom Bruder von Ioannis auf. Ich sag nur: gekommen um zu bleiben. Die 2×8 Bier haben sie schon dabei, lassen sich auch nicht beirren wenn alle anderen zu Abend essen, sie haben ja eh abseits einen Platz und kommen dann nach dem Essen dazu. Die Schwester ist mittlerweile auch da. Und es wird wieder bis in den Abend hinein geplaudert, irgendwie bin ich auch immer dabei.

Um Mitternacht sind alle weg, Zeit noch für einen Trip zu den heißen Quellen, um halb zwei geht’s dann ins Bett. 🙂