Gut, ich war auch in China und hab dort bezüglich U-Bahn schon einiges erlebt. Das alles verblasst in Anbetracht dessen, was hier abgeht. Ich würde ja sagen, man braucht eine gute Ellbogentaktik, aber die Ellbogen reichen nicht aus, um in die U-Bahn reinzukommen, man muss sich schon mit seinem ganzen Körper dagegenstemmen, um noch ein paar Quadratzentimeter in der U-Bahn zu ergattern. Atmen wird sowieso überbewertet 😉

Das ganze übrigens nicht nur zur Stoßzeit… In der Stoßzeit stellt sich außerdem noch eine zusätzliche Hürde dar, nämlich den Anfang der Schlange zu finden, um durch den Security Check zu kommen. (Die Inder mögen es nämlich gar nicht, wenn man sich vordrängt – was sie bei ihrem Fahrstil allerdings wenig beherzen.) Wie auch immer, im heutigen Fall ging die Schlange von der Security bis hin zum Eingang zur U-Bahn – allerdings waren da drei Plattformen und Rolltreppen dazwischen.

Aber was soll man tun, bevor man sich in eine Rickscha setzt, sich in den Stau stellt und abzocken lässt oder zu Fuß über nicht existente Gehsteige geht, stellt man sich doch lieber an, da hat man wenigstens seine Ruhe – zumindest bis der Kampf ums einsteigen beginnt 😉

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